Archiv

Hier finden Sie alle Inszenierungen und Besetzungen der letzten Jahre.
Szenenfotos finden Sie in unserer Galerie.


2002

Capriole d'amore

Opernpasticcio mit Szenen und Kammer-Duetten von Händel, Bononcini und Steffani

Ausführende:

  • Susanne Ellen Kirchesch
  • Cassandra Hoffman
  • Alexander Schneider
  • Niklas Lewin
  • Alexander Weimann (Musikalische Leitung)
  • Waldtraut Lewin (Regie)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/Kostüme)

2003

„La pazzia senile“

Madrigalkomödie von Adriano Banchieri

Adriano Banchieris frühbarockes Liederspiel ist eine Commedia-dell'arte-Geschichte nach wohlbekanntem Muster. Die seinerzeit nur gesungene, nie szenisch aufgeführte zwanzigminütige Madrigalkomödie wurde durch Madrigale von Palestrina, Marenzio und Monteverdi erweitert.

Ausführende:

  • Katharina Göres
  • Eike Harriet Riga
  • Roman Grübner
  • Alexander Schneider
  • Matthias Vieweg
  • Christian Schossig
  • Lutz Schneider
  • David M. Zurbuchen (Regie)
  • Waldtraut Lewin (Dramaturgie)
  • Alexander Weimann (musikalische Leitung)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/Kostüm)
  • I CONFIDENTI und Uckermärkische Bühnen Schwedt

2004

„L'amore pastorale“

Rokoko-Opernpasticcio: Graun, Quantz, Hasse, Baron

Ausführende:

  • Christine Wolff
  • Robert Crowe
  • Alexander Schneider
  • Maximilian Schmitt
  • Marianne Schuster
  • Frank Schleinstein (Regie)
  • Alexander Weimann (musikalische Leitung)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/Kostüm)

2005

„La Conversione di Clodoveo – Re die Francia“

Oratorium von Antonio Caldara, szenische Erstaufführung

„I conversione di Clodoveo – Re die Francia“ ist die Geschichte der Bekehrung des Heiden Chlodwig, dem König der Franken, zum Christentum. Der italienische Barockkomponist Antonio Caldara (1670/71-1736) hat für das Oratorium die Musik geschrieben.

Ausführende:

  • Allyson McHardy
  • Nathalie Paulin
  • Suzie LeBlanc
  • Matthew White
  • Guillaume Bernardi (Regie)
  • Alexander Weimann (musikalische Leitung)
  • Christine Jaschinsky, Thomas Drescher (Bühne/Kostüm)
  • Kooperation mit dem Ensemble LES VOIX BAROQUES,

2006

„Mozart a Milano“

Festa teatrale, Concerto sacro: Mozart, Ferrandini, Allegrie

„Mozart a Milano“ ist eine Begegnung mit Stars und Primadonnen der frühen Mozartopern in einem opulenten Spiel mit großen Arien, Tanz, Musik, Kostümen und Masken.

Ausführende:

  • Suzie LeBlance
  • Dorothea Ventura
  • Marie Nathalie Lacoursiere
  • Michael Maniaci
  • Tyler Duncan
  • Marie Nathalie Lacoursiere (Regie)
  • Alexander Weimann (musikalische Leitung)
  • Kooperation mit der Academie Baroque de Montréal

2007

„Venus und Adonis“ („Il giardino d'amore“)

Serenata von Alessandro Scarlatti

Nachdem Venus und Adonis die „süße Zufriedenheit“ besingen, sucht sich Amor mit roter Laterne ein neues Opfer.

Ausführende:

  • Susanne Langner
  • Natalie Buck
  • Maximilian Diedrich
  • Frank Schleinstein (Regie)
  • Irmgard Huntgeburth (musikalische Leitung)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/Kostüm)

2008

„Diana und Satyr“

Theaterpädagogisches Projekt „Arkadien – das Land unserer Träume und Wünsche“ mit der Commenius-Schule Potsdam

Koproduktion von professionellen Künstlern und lernbehinderten Kindern der Commenius-Schule Potsdam. 17 Kinder der Klasse 4a und der Klasse 7/8 der Comenius-Schule erarbeiteten gemeinsam mit den Bildenden Künstlern Heidrun Holke, Werner Jaschinsky und Christine Jaschinsky „Arkadien – das Land unserer Träume und Wünsche“. Die Schüler, die hier für wenige Augenblicke auf der Bühne stehen, haben sich unter ganz besonderen Bedingungen darauf eingelassen, sich ihr eigenes Arkadien zu schaffen. Einige von ihnen sind mehrfach behindert, an den Rollstuhl gebunden.

Ausführende:

  • Dana Marbach (Sopran)
  • Steffen Findeisen (Pantomime)
  • SchülerInnen der Commenius-Schule Potsdam
  • Musiker des Ensembles I CONFIDENTI
  • Nils Niemann (Regie)
  • Heidrun Holke und Werner Jaschinsky (Betreuung Kulissen-/Maskenbau)
  • Christine Jaschinsky (Betreuung Kostüm)

2009

„La pastorale a Sanssouci“

Pasticcio aus Pastoralopern von Graun, Quantz, Benda

Nach Sanssouci lockt uns ein vorwitziger Satyr. Unter seinem betörenden Einfluss verwandeln sich Theater und Park in ein Garten-Arkadien des 18. Jahrhunderts, Land der Sehnsüchte und Träume der höfischen Gesellschaft und des flötenspielenden Königs. Nymphen, Kavaliere und belebte Statuen erscheinen und verschwinden in einem Reigen von Verwandlungen und Maskierungen. Die Geschichten, die wir im Erwachen und Verblühen eines arkadischen Tags erleben, entstammen Kantaten und Pastoralopern aus dem unmittelbaren Umfeld des Königs: die Komponisten sind Graun, Quantz, Benda sowie Friedrich II. höchstpersönlich.

Ausführende:

  • Dana Marbach
  • Robert Crowe
  • Steffen Findeisen
  • Nils Niemann (Regie)
  • Irmgard Huntgeburth (musikalische Leitung)

2009

„Una festa teatrale“

Barocke Operngala: Hommage an Carl Heinrich Graun

Gesang, Tanz, Spiel und Moderation führen in einer barocken Operngala die ganze Farbpalette Graunscher Kunst vor Augen und Ohren: bisher unaufgeführte Konzerte und Szenen aus Grauns Rheinsberger Zeit, prächtige Tänze sowie Arien und Duette aus seinen großen Opern – Gesänge, die seinen König oft zu Tränen rührten.

Ausführende:

  • Doerthe Maria Sandmann
  • Simon Wallfisch
  • Margit Legler
  • Nils Niemann (Regie)
  • Irmgard Huntgeburth (musikalische Leitung)

2010

„Monsieur de Persugnacco“
(„Der Liebhaber vom Lande“)

Intermezzo per musica von Ignazio Fiorillo, nach Moliere

Der barocke Opernsommer Sanssouci 2010 widmet sich ganz der italienischen Musikkomödie. „Monsieur di Porsugnacco“ ist eine Farce nach Molière, in der ein tölpischer Provinzler vorgeführt wird: Der Landedelmann Porsugnacco will eine junge Dame aus der Stadt heiraten. Deren Magd jedoch schreckt den unliebsamen Freier mit List, Witz und groben Streichen ab, bis für sie selbst der Weg frei wird, sich sowohl an Porsugnacco wie an dessen Vermögen heranzumachen. Die Musik des Komponisten Ignazio Fiorillo inspirierten das Potsdamer Ensemble I CONFIDENTI unter der Regie des Schweizers David Matthäus Zurbuchen zu einem burlesken Bühnengeschehen im Geist der Commedia dell´ Arte.

Ausführende:

  • Doerthe Maria Sandmann
  • Paul Hörmann
  • Nils Niemann
  • Steffan Drotleff
  • Andreas Schmitz
  • David Matthäus Zurbuchen (Regie)
  • Nils Niemann (Dramaturgie)
  • Irmgard Huntgeburth (musikalische Leitung)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/Kostüm)

2011

„La fête champêtre“ –
Ein Theaterfest auf dem Land

Musikalisch-szenisches Bühnenstück mit Puppenspiel, Pantomime, Barocktanz und Gesang

Die französische Mode, höfische Feste "ländlich" zu feiern, verbreitete sich im 18. Jahrhundert schnell in ganz Europa. Auf der Bühne des Schlosstheaters erwartet die Gäste nun ein ebensolches Fest – mit buntem Personal: Ein Puppenspieler bringt den Platz mit derben Komödien zum Lachen, ein fahrender Sänger gibt Lieder und groteske Historien zum Besten. Die Geigerin Frau Orchester mit ihren Musikanten, Maskenspieler der Comédie italienne, eine tanzfreudige Gesellschaft junger höfischer Herren und Damen – sie alle vereinen sich zu einem Fest voller Lebensfreude und Heiterkeit.

Ausführende:

  • Paul Hörmann (Tenor)
  • Franz W. Lasch (Puppenspiel)
  • Steffen Findeisen (Pantomime)
  • Noriko Seki (Pantomime)
  • Silke Thomas-Drabon (Musette)
  • Christine Trinks (Violine)
  • Daniel Kurz (Laute)
  • Ensemble für historischen Tanz L'Espace
  • Milo Pablo Momm (Regie und Choreographie)
  • Nils Niemann (Dramaturgie/szenische Mitarbeit)
  • Sabine Erdmann (Musikalische Leitung/Cembalo)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/Kostüme)

2011

„La Mara“ – Die Primadonna

Szenisches Konzert

Um 1800 galt sie als die größte Sängerin, die Deutschland je hervorbrachte: Gertrud Elisabeth Mara, geb. Schmeling. Ihr bewegtes Leben glich einer Opera seria. Goethe umschwärmte die Sängerin mit euphorischen Gedichten. Um 1771 stieg sie zur gefeierten wie berüchtigten Primadonna in Berlin und Potsdam auf. In einem inszenierten musikalischen Programm sind die "Mara" und ihre Bühnenpartner in furiosen und anrührenden Partien ihrer Laufbahn zu erleben, flankiert von zeitgenössischen Texten und pantomimischen Spielszenen.

Ausführende:

  • Doerthe Maria Sandmann (Sopran)
  • Philipp Mathmann (Sopran)
  • Steffen Findeisen (Pantomime ),
  • Klaus Büstrin (Lesung)
  • Ensemble baroque der Universität der Künste Berlin
  • Nils Niemann (Regie/Dramaturgie)
  • Irmgard Huntgeburth (Musikalische Leitung)
  • Christine Jaschinsky, Kristina Weiß (Bühne/Kostüme)

2012

Pasticcio: „O meine Phantasie ist heftig!“

Die Gesänge der „deutschen Sappho" Anna Louisa Karsch

Der barocke Opernsommer Sanssouci ist einer herausragenden Künstlerin aus dem Umfeld des Preußenkönigs gewidmet: Der Dichterin Anna Louisa Karsch (1722-1791). In einem inszenierten Programm aus Poesie, Schauspiel und Musik betrachten wir die Zeit Friedrichs II.mit den Augen dieser ungewöhnlichen Frau.

Ausführende:

  • Alexandra Broneske
  • Harald Arnold
  • Doerthe Maria Sandmann
  • Die Kleine Cammer-Music Potsdam
  • Nils Niemann (Regie/Dramaturgie)
  • Wolfgang Hasleder (musikalische Leitung)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/Kostüm)

2012

„Lost Paradise“

Szenisches Konzert mit Musik und Texten des Frühbarocks

Ausführende:

  • Laila Salome Fischer
  • Michael Ihnow
  • Daniel Kurz (Theorbe)
  • Heike Hanefeld (Regie)

2013

„I casi della fame e dell'amore“

(„Hunger und Liebe“)

„Hunger und Liebe“ (Alessandro Marchetti/Luisella Sala) erzählt von Arlecchino und Brighella, zwei armen Dienern, die seit Tagen nichts gegessen haben. Um endlich an Nahrung zu kommen, versuchen sie Colombina mit Lügengeschichten zu umgarnen. Masken und Tänze sowie Arien und Lieder von Komponisten wie Giromamo Frescobaldi, Giulio Caccini und Bartolomeo de Selma führen komödiantisch durch die Geschichte voller Liebe, Neid, Missverständnisse und Verwechslungen – hin zu einem „Happy End“.

Ausführende:

  • Steffen Findeisen
  • Thomas Weppel
  • Jana Reiner
  • Thomas Wiesenberg
  • Daniel Kurz (Theorbe)
  • Christine Trinks (Violine)
  • Christian Walter (Drehleier/Flöte/Fagott)
  • David Matthäus Zurbuchen (Regie)
  • Heike Hanefeld (Dramaturgie)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/Kostüme)

2014

Il teatro alla moda

In einer festa teatrale begleitete uns ein zeitreisender Opernliebhaber nach Venedig, Neapel, London, Dresden und Lissabon. Wir trafen dort noch einmal all die Helden der barocken Bühnen: Agrippina und Nerone, Orlando, Rinaldo, Serse, Juditha… Ein junges Sängerinnenensemble um den syrischen Countertenor Razek- François Bitar verwandelte sich in die barocken Popstars, die uns noch immer mit ihrem wunderbaren Gesang verzaubern; der Regisseur David Matthäus Zurbuchen ließ all die komischen und tragischen Auswüchse, Zickenkriege und Raufereien des Opernbetriebes aufleben und schaffte so eine Aneinanderreihung von Milieustudien im Stile des venezianischen Straßentheaters.

Ausführende

  • Razek-Francois Bitar
  • Michael Günther
  • Katrin Geisler
  • Tania Lorenzo
  • Clara Corinna Scheurle
  • Sara Magenta Schneyer
  • Katharina Woesner
  • Ensemble Stella Maris auf historischen Instrumenten
  • Christine Trinks (musikalische Leitung)
  • DavidMatthäus Zurbuchen (Regie)
  • Waldtraut Lewin (Stück und Dramaturgie)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/ Kostüme)

 

Der Virtuose

(il castrato)

Aus einem italienischen Dorf verschwindet über Nacht ein Knabe. Jahre später trifft die junge Contessa Carlotta ihn wieder in Neapel. Gasparino ist der Star der Oper, sein Gesang versetzt das Publikum in wahre Rauschzustände. Carlotta verliebt sich in den jungen Kastraten und beide verleben eine leidenschaftliche Zeit, voller barocker Sinnlichkeit und betörender Musik. Eine Liebesgeschichte, die das Publikum tief in den Mythos – und Eros – des Gesangs entführt.

Ausführende:

  • Razek-François Bita
  • Andrea Brose
  • Martina König (szenische Einrichtung)
  • Carola Gerbert a.G. vom Hans-Otto-Theater Potsdam (musikdramaturgische Bearbeitung)
  • Mira Lange (Cembalo)
  • Christine Jaschinsky (Bühne/ Kostüme)

2015

Ariadne auf Naxos

Der Barocke Theatersommer stand ganz im Zeichen von Georg Anton Benda (1722-1795). Der Komponist startete von Potsdam aus eine beispiellose Karriere, wo er als Mitglied in der Hofkapelle von Friedrich II begann. Später entwickelte er sich zu einem der meistgespielten Komponisten Europas. Benda gilt heute als musikalischer Erneuerer. So „erfand“ er das Melodram. Ein absolutes Novum für das 18. Jahrhundert. Eine Kompositionsform, bei der – anders als in der Oper – der Text nicht gesungen, sondern gesprochen wird. Der musikalische Almanach schrieb damals treffend: „Das Orchester hält beständig den Pinsel in der Hand, diejenigen Empfindungen auszumalen, welche die Deklamation des Akteurs beseelen.“ Mit diesem Kunstgriff brach Benda die starren Konventionen der Barockoper, was ihm viel Anerkennung einbrachte.

Über das Stück: Ariadne hat alles zurückgelassen: Familie, Freunde und die Heimat, nur für diesen Mann – Theseus. Sie hatte sich in ihn verliebt und rettete ihm mit einer List das Leben. Die beiden sind vor den Häschern auf die steinige Insel Naxos geflohen, wo sie glücklich sind, doch Theseus wird sie verlassen. Just in diesem Moment setzt das Stück ein und führt dem Zuschauer die tiefe Zerrissenheit von Theseus vor Augen, das ungläubige Staunen der Ariadne, das später in einem aufwühlenden und verzweifelten Drama kulminiert. Das Orchester malt Höhen und Tiefen des Melodrams in wunderbaren Farben. Ein fesselndes Erlebnis, ist doch der „alte“ Stoff heute noch genauso aktuell.

Ausführende

  • Darsteller: Alexandra Broneske (Ariadne), Steffen Findeisen (Oreade), Michael Günther (Theseus)
  • Streichquartett: Quatuor Voltaire
  • Szenische Einrichtung: Jürgen Hinz
  • Bühne/ Kostüme: Christine Jaschinsky

2015

Banchetto musicale
Musik für Leib und Seele

Nehmen Sie Platz an einer üppig gedeckten Tafel, lassen Sie sich entführen in sinnliche Paradiese, wo nicht nur Milch und Honig fließen. Eine vergnügliche musikalisch-literarische Reise mit Texten von Hans Sachs, Martin Luther, William Shakespeare, Samuel Pepys und Musik von Orlando di Lasso, Johann Hieronymus Kapsberger, Henry Purcell u.a.

Ausführende

  • Tim Severloh (Schauspiel und Gesang)
  • Steffen Findeisen (Schauspiel und Pantomime)
  • Daniel Kurz (Barockgitarre und Theorbe)
  • Szenische Einrichtung: Jürgen Hinz
  • Bühne und Kostüme: Christine Jaschinsky

2016

BACH. PASSION. ALEPPO

Ein künstlerisches Zeichen für ein gemeinsames Miteinander

Bei den Osterfesttagen trafen Bachs Matthäus- und Johannes-Passion auf die Passionsmusik syrischer Christen Aus aktuellem Anlass beginnt der Barocke Theatersommer 2016 bereits zu Ostern in Kooperation mit den Bachtagen Potsdam und dem Orchester EXXENTIAL BACH. Ausschnitten und Figuren aus Bachs Matthäus- und der Johannes-Passion wird die Passionsmusik syrischer Christen gegenübergestellt und in eine szenische Collage verwoben. Dabei begegnen sich nicht nur die Musiken beider Welten, sondern auch die Sprachen. Die bildhafte Sprache des Protestanten Bach trifft auf die aramäische Sprache der syrischen Christen, der Muttersprache Jesu. Mit dieser Inszenierung wollen wir ein künstlerisches Zeichen für ein Miteinander setzen.

Ausführende

  • Heidi Maria Taubert - Soprano
  • Moritz von Cube - Alto
  • Jan Remmers - Tenore
  • Sebastian Bluth - Basso
  • Steffen Findeisen - Pantomime, Tanz
  • Razek-François Bitar - Alto
  • Nabil Hilaneh - Oud
  • Joseph Shallah - Harfe
  • Mohamad Fityan - Nay und Kawala
  • Orchester: EXXENTIAL BACH, Leitung: Björn O. Wiede
  • Szenische Einrichtung: Jürgen Hinz
  • Bühne/Kostüme Bernd Guggenberger, Christine Jaschinsky

2016

Pimpinella und Marc Antonio

Eine vergnügliche Posse über schlaue Frauen und gierige alte Männer, Hunger und Liebe und die ewige Suche nach dem Schlaraffenland, wo ja bekanntlich nicht nur Milch und Honig fließen. Die Typen der Commedia dell’Arte, Goldonis Bühnenpersonal und die Protagonisten aus J. A. Hasses Intermezzo „Pimpinella und Marc Antonio“ begleiten uns bei einer musikalisch-szenischen Reise durch drei Jahrhunderte Musik-Theater-Geschichte. Die Mezzosopranistin und Schauspielerin Alexandra Broneske wechselt dabei virtuos in die Rollen der von Pimpinella, Leandro, Brighella oder Dottore, flankiert von Steffen Findeisen und Michael Günther als Arlecchino, Truffaldino, Capitano, Pantalone und Marc Antonio.

Eine Kooperation von I CONFIDENTI und T-Werk

Ausführende

  • Alexandra Broneske (Mezzosopran + Schauspiel)
  • Steffen Findeisen (Schauspiel + Pantomime)
  • Michael Günther (Schauspiel)
  • Daniel Kurz (Theorbe, Barockgitarre)
  • Szenische Einrichtung: Jürgen Hinz
  • Bühne/ Kostüme: Christine Jaschinsky

Quempas

Europäisch-syrische Musik-Theater-Performance

Innerhalb unserer Musik-Theater-Performance treffen liturgische Weihnachtsgesänge der syrischen Christen auf traditionelle Weihnachtslieder von Hans Leo Hasler, Michael Praetorius, Melchior Vulpius und das berühmte QUEM PASTORES LAUDAVERE, der Quempas, in der Vertonung von Michael Praetorius, umrahmt von den Sätzen – Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus/Benedictus/Agnus Dei – der MESSE DE MINUIT von Marc-Antoine Charpentier. Getreu der Idee des Quempas-Singens werden die Solisten und Chöre an unterschiedlichen Stellen der Kirchen platziert. Das Wechselspiel von solistischen und choralen Parts in deutscher, lateinischer, aramäischer und arabischer Sprache schafft so ein integratives Gesamtkunstwerk, bei dem Orient und Okzident zu einem „unerhörten“ Weihnachtskonzert verschmelzen. Beteiligt sind drei Chöre des Evangelischen Gymnasiums Potsdam-Hermannswerder mit mehr als 100 jungen Sängerinnen und Sängern, das Theaterensemble I Confidenti, Barockorchester und Solisten des Ensembles Musica Affettuosa und der Countertenor Razek-François Bitar mit seinem Ensemble junger syrischer Musiker.

Ausführende

  • Razek-François Bitar (Counter-Tenor)
  • Christoph Burmester (Tenor)
  • das junge syrische Ensemble mit Amal und Moussa Bitar (Gesang) und Mohmad Fityan (Nay und Kawalla-Flöte)
  • Sergio Foresti (Bariton)
  • Sarah Fuhs (Sopran)
  • Junge Kantorei Potsdam (Chor)
  • Diana Ramirez-Motta (Sopran)
  • Kinder- und Jugendchor Hermannswerder
  • Ensemble Musica Affettuosa
  • Musikalische Leitung: Matthias Salge
  • Szenische Einrichtung: Jürgen Hinz
  • Bühne/ Kostüme: Christine Jaschinsky